Kindeswohlgefährdung erkennen
- und dann sinnvoll pädagogisch handeln
Inhalt
In den letzten Jahren steigt die Zahl der in den rechtsmedizinischen Instituten zu untersuchenden Kinder unter der Fragestellung der körperlichen Misshandlung, des sexuellen Missbrauchs und der Vernachlässigung weiter stark an.
Gerade Kinder sind häufig nicht in der Lage, sich selbst zu offenbaren. Die umfassende körperliche Untersuchung bei Verdacht auf Misshandlung, Vernachlässigung oder sexuellen Missbrauch ist ein wesentliches Element in Diagnostik und auch Therapie. Die Feststellung und Sicherung traumatischer Befunde und deren Zuordnung ist ein wichtiges Kriterium in der Diagnostik bei Verdacht auf Kindeswohlgefährdung.
Kinder im Säuglings- und Kleinkindalter stellen dabei eine besondere Herausforderung dar.
Es werden die verschiedenen Formen der Misshandlung an Fallbeispielen demonstriert und Differenzialdiagnosen aufgezeigt.
Die rechtlich und pädagisch korrekte Vorgehensweise bei Verdacht auf eine Misshandlung und sich daraus ableitende Handlungsstrategien und Interventionsmöglichkeiten werden erläutert.
Termine/Orte
10.12.2026, 9:00 bis ca. 13:30 Uhr
Dreikönigskirche, Kleiner Saal, Hauptstraße 23, 01097 Dresden
Referenten
Dr. med. Uwe Schmidt
Oberarzt, Institut für Rechtsmedizin
Technische Universität Dresden
Martina Meixner
Supervisorin, Heilpädagogin, Leiterin einer heilpädagogischen Wohngruppe, Hochbegabtenpädagogin
Ein Formular zur Faxanmeldung können Sie über die Dokumentenabfrage am unteren Seitenende unter KindeswohlFax.pdf herunterladen.